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- Book Release (2009)
Building a Future on Peace and Justice
Kai Ambos; Judith Large; Marieke Wierda, (Eds.)
Studies on Transitional Justice, Peace and Development
The Nuremberg Declaration on Peace and Justice
Online and hardcover version available
- Pressemitteilung
20. Juni 2008:
Presseerklärung: „Nürnberger Erklärung zu Frieden und Gerechtigkeit“ (pdf; 20 KB)
- Pressemitteilung
27. Juni 2007:
Presseerklärung der Veranstalter der internationalen Konferenz "Frieden und Gerechtigkeit - Bausteine der Zukunft", 27.06.2007 (pdf; 40 KB)
- Pressemitteilung
25. Juni 2007:
Bundesminister Steinmeier eröffnete Nürnberger Friedenskonferenz: "Frieden und Versöhnung sind mit dem Denken in Schwarz und Weiß nicht erreichbar" (pdf; 160 KB)

Parallele Workshops
Dienstag, 26. Juni 2007, 09.30 - 13.00 h
Workshop 3:
Vergangenheit und Zukunft -
Die Beziehung zwischen Gerechtigkeit und Entwicklung
Englisch
Übersetzung in Französisch und Deutsch
Podium:
Vorsitz: Dan Smith, International Alert
Experten:
1. Ingrid Samset Chr. Michelsen Institute
2. Pablo de Greiff, International Center for Transitional Justice
3. Rama Mani, International Center for Ethnic Studies
4. Arjun Karki, Rural Reconstruction Nepal
Kurzfassung:
Entwicklung spielt in Nachkonflikt-Gesellschaften eine besonders wichtige Rolle, da diese Gesellschaften fast immer unter den vielfältigen Folgen des Konfliktes - zerstörtes Sozialgefüge, Armut, schwache staatliche Institutionen und zerstörte Infrastruktur - leiden. Jedoch bedeutet der Begriff Entwicklung für eine Gesellschaft nach dem Ende eines Konflikts etwas anderes als vor dem Ausbruch von Kriegshandlungen. Es sind daher umfassende Friedensstrategien gefordert, in denen Entwicklung, Gerechtigkeit und Sicherheit gleichermaßen Berücksichtigung finden.
Dieser Workshop wird untersuchen, wie durch die Wechselwirkung aus sinnvollen Entwicklungsprogrammen und Mechanismen der Übergangsjustiz die Bewältigung sozioökonomischer und politischer Probleme gefördert und ein nachhaltiger Frieden gesichert werden kann. Mit Blick auf dieses übergeordnete Ziel werden Möglichkeiten der Unterstützung nachhaltiger Prozesse durch angemessene Ressourcenverteilung und die Komplementarität der Akteure ebenso betrachtet wie die Chancen und Risiken bei der Planung und Implementierung von Mechanismen einer Übergangsjustiz und von Entwicklungsprogrammen. Auch die Frage, wie die Bemühungen um Gerechtigkeit und Stabilität (z. B. Reform des Sicherheitssektors, Abrüstung, Demobilisierung und Reintegration) auf angemessene Weise mit opferzentrierten Maßnahmen (z. B. Reparation, Heilung) verknüpft werden können, soll untersucht werden.
Der Workshop soll die bisherigen Erfahrungen zusammenfassen und Empfehlungen für Politiker und Ausführende formulieren. Als Diskussionsgrundlage werden vier Studien zu den Themen "Dauerhaftigkeit" (Ressourcenverteilung in Guatemala und Ruanda), "Kohärenz und Komplementarität" (Bosnien und Herzegowina), "Beitrag zu Frieden und Gerechtigkeit" (DDR/ Reparationsleistungen) und "Vergangenheit und Zukunft" (Übergangsjustiz und Entwicklung) erstellt.
Workshop-Organisation:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt)
