25.-27. Juni 2007 | Nürnberg
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Bahnbrechende Konferenz


Auf der internationalen Konferenz "Frieden und Gerechtigkeit - Bausteine der Zukunft" haben sich vom 25.-27. Juni 2007 in Nürnberg Vertreter von Staaten und internationalen Organisationen, Praktiker und Wissenschaftler sowie Mitglieder der Zivilgesellschaft aus aller Welt über die Möglichkeiten von Konfliktbewältigung, Versöhnung und Wiederaufbau ausgetauscht. Rund 450 internationale Amtsträger und Experten aus über 80 Ländern diskutierten ihre Erfahrungen aus Friedens- und Versöhnungsprozessen weltweit. Eine Schlüsselrolle spielten dabei unter anderem die Fragen nach dem Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofs und anderer Justiz-Mechanismen auf die Konfliktdynamik, nach, dem zulässigen Umfang von Amnestien, nach der Bedeutung von Wahrheitssuche und sozialer Gerechtigkeit, nach der Rolle von Friedensunterhändlern, nach dem Verhältnis zwischen lokalen und internationalen Ansätzen und nach der erforderlichen Herstellung rechtsstaatlicher Strukturen. Die Situationen in Ländern wie Afghanistan, Irak, Kolumbien und Uganda belegten die Aktualität des Themas.

Die Konferenz wurde veranstaltet von Deutschland, Finnland und Jordanien sowie dem International Center for Transitional Justice, New York, und der Crisis Management Initiative, Helsinki. Weitere Kooperationspartner waren die Robert Bosch Stiftung, die Dräger-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Georg-August-Universität Göttingen und die Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt).


Eröffnung der Konferenz im Schwurgerichtssaal 600 im Oberlandesgericht in Nürnberg
vordere Reihe (v.l.n.r.): Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, Frau Maliha Zulfacar, Ammar Husseini, Frances Johnson Morris, John Ohiorhenuan, Alphonse Hitiyaremye, Sadako Ogata, Frank-Walter Steinmeier, Yasmin Sooka, Rangin Dadfar Spanta, Märta Elisabeth Rehn, Sonia Picado, Jean-Damascène Habimana, Lakhdar Brahimi
hintere Reihe (v.l.n.r.): Mohammad Tarawneh, Günter Gloser, Prince Zeid Ra'ad Zeid Al-Hussein, Álvaro de Soto, Luis Moreno Ocampo, Sharif Al-Zu'bi, René Blattmann, Jan Egeland, Juan Méndez, Ian Martin, Gareth Evans, Lord Bonomy

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